Willkommen beim NABU Schwaigern und Umgebung.e.V.

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. 


  1. Der Star ( Sturnus vulgaris) - Vogel des Jahres 2018 - Foto von Georg Dorff.

 

Der Star (Sturnus vulgaris)

 

Stare mit untersetztem Körperbau und kurzem Schwanz (Länge 22cm, Flügellänge 13cm, Gewicht ca. 75 gr.) sind in etwa so groß wie Amseln und leben als Höhlenbrüter in alten Laubwäldern, meist aber in Gärten und Parks. Der abwechslungsreiche Gesang enthält raue, knackende, schnarrende, kreischende und pfeifende Tonfolgen. Sie können gut andere Vögel und Geräusche imitieren. Das Gefieder ist im Prachtkleid grünviolett glänzend, im Schlichtkleid ab Herbst mit weißen Tupfen übersät. Den Nistplatz sucht das Männchen ab Mitte April aus. Beide Paare brüten abwechselnd die 5-6 einfarbig blaugrünen Eier ca. 13 Tage. Die Nesthocker verlassen nach 20-22 Tagen das Nest. Die Nahrung besteht aus Insekten, Regenwürmern und Schnecken. Daneben werden auch Beeren und andere Früchte verzehrt. Im Sommer/Herbst bilden Stare große Schwärme und fallen in Obstplantagen und Weingärten ein. Stare sind Teilzieher.  

 

 

Feldlerche Alauda arvenis Vogel des Jahres 2019

Foto: Christoph Armbruster

 

 

 

Die Feldlerche (Alauda arvensis)

Charaktervogel der Felder und häufigster Bodenbrüter, von hoch intensivierten Landwirtschaft unmittelbar betroffen, fast so groß wie Star. Ihr Gefieder ist in verschiedenen Brauntönen mit schwarzbrauner Strichelung gezeichnet. Im Flug werden schmale weiße Hinterränder der Flügel sichtbar, was die Feldlerche von den übrigen Lerchen unterscheidet. In Erregung stellt sie ihre Scheitelfedern zu einer angedeuteten Haube auf. Der Ruf der Feldlerche klingt rau (trr-lit oder triip) bis weich (trieh). Im lang anhaltenden Fluggesang wechseln sich rhythmisch wiederholte Triller, Stakkatofolgen, Roller und Glissandos ab. Dazwischen ertönen auch Imitationen, beispielsweise vom Turmfalken. Der Bodengesang ist ähnlich, aber wesentlich kürzer. Die Feldlerche ernährt sich recht vielseitig. Während im Winter überwiegend Pflanzenteile und Samen auf dem Speiseplan stehen, werden ab Mitte April Insekten, Spinnen, kleine Schnecken und Regenwürmer bevorzugt. Sie brütet am Boden ab Mitte April, häufig Zweitbrut Juli/August. Wenn Feldlerchen zurück sind, beginnt der Frühling.

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